Travestie für Deutschland

Transen gegen Rechts

Heute Morgen beim Frühstück hat mich, wie den Protagonisten „Gisela Sommer“ in dem unten gezeigten Video auch, der Brechreiz übermannt. In der Welt-Online durfte ich von einer neuen Bewegung „Travestie für Deutschland“ lesen. Hier hat sich eine Schar von Kunstfiguren zusammen getan, um übelst gegen die vermeintlich rechte Alternative für Deutschland (AFD) zu hetzen. Sie persiflieren dabei deren Wahlplakate, beleidigen potientielle AFD-Wähler als Arschlöcher und rufen stattdessen zur Wahl einer der anderen „Spassparteien“ wie CDU, FDP oder Grüne auf.

Das dieser ganze Schmonz auch noch aus Berlin kommt verwundert mich nicht. Diese Stadt ist ja schon seit langem bekannt als Sammelbecken von allerlei Absonderlichkeiten und Extremen in Gesellschaft und Politik. Man erinnere sich nur an den Skandal des damaligen Grünen-Abgeordneten Volker Beck im Jahr 2016, der bei einer Polizeikontrolle Rauschgift bei sich hatte. Er entging einer Verurteilung nur durch Zahlung einer Geldstrafe im hohen 4stelligen Bereich. Genau dieser ehrenwerte Herr kommt auf der Webseite der Bewegung in einem Video auch zu Wort. Ob das deren Glaubwürdigkeit fördert dürfte zweifelhaft sein und sei einmal dahingestellt.

Auf der Webseite ist weiter zu lesen: „Viel mehr geht es uns um die tagtägliche Positionierung gegen Fremdenfeindlichkeit, Homo- und Transphobie, Misogynie und alle ihre Unterarten.“ (Toll, jetzt kann ich erst mal googlen was „Misogyni“ genau sein soll). Der AFD wird eine verdeckte Agitation gegen diese Minderheiten unterstellt. Deren Abgeordnete Stefan Möller twitterte dazu treffend:

„Liebe Transen gegen die AfD, danke für eure Unterstützung im Bundestagswahlkampf. Werde mich bei unserem Bundesvorstand dafür starkmachen, dass er euch ein paar Original-AfD-Schminksets zukommen lässt. Dann könnt ihr euch in ein paar Jahren eine schöne Burka ins Gesicht schminken, damit ihr keinem interkulturellen Missverständnis zum Opfer fallt. Viele Grüße, ein einerseits dankbarer, andererseits aber mit Blick auf die Auswirkungen eurer Wahlentscheidung um euch besorgter Rechtspopulist …“

Ich weiss nicht auf welchem Trip diese Leute hängen geblieben sind, scheinbar auf irgendeiner Faschingsparty. Das diese Art der Veranstaltung allerdings nur einmal im Jahr stattfindet hat durchaus seine Berechtigung, denn alles andere wäre schlicht unerträglich. Aber sehen Sie selbst auf welchem Niveau dort argumentiert wird:

So etwas kann man nicht wirklich ernst nehmen, weshalb ich es für mich unter „Satire“ eingeordnet und deshalb auch in dieser Form kommentiert habe. Ich möchte an dieser Stelle erneut meinen Wunsch an die Vertreter dieser Minderheiten aus meinem Beitrag Ehe für Alle und die Folgen wiederholen:

Lebt Euer Leben als Minderheit wie Ihr es wollt, aber provoziert andere nicht unnötig mit Eurer Lebensweise. Seid zufrieden mit dem Erreichten und stellt nicht ständig neue Forderungen…..

Bildquelle: Webseite travestie-fuer-deutschland.org

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AFD, Alternative Für Deutschland, Deutschland


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